ARCHITEKTURZEIT
Bauhaus Weiterbildungsakademie Weimar e.V.
An-Institut der Bauhaus-Universität Weimar
     

Kulturstadt Essen-Ruhr 2010: Von der Industrieregion zur modernen Kulturlandschaft.

 
 
Reise in die europäische Kulturhauptstadt 2010 vom 27.04. bis 01.05.2010 und vom 02.06. bis 06.06.2010.

Das Ruhrgebiet rüstet kulturell auf. Das Kulturstadtjahr 2010 steht unter dem Titel „Essen-Ruhr 2010“.
Lange Zeit stand die Region stellvertretend für Kohle, Stahl und Industrialisierung. Mit der Krise des Bergbaus, die sich in den sechziger Jahren abzeichnete, begann auch das langsame Sterben jener Wirtschaftsader. Als letzte Zeche in Essen wurde 1986 Zollverein geschlossen. Der „Ruhrpott“ war auf der Suche nach neuen Entwicklungschancen. Eine Richtung, die auch von der Politik vorangetrieben wurde, war die Etablierung der Stadt Essen als Kulturstadt. Sie steht auch stellvertretend für den Wandel, der aus den alten "Kathedralen der Arbeit", wie die Industriegebäude auch genannt wurden, Orte der Kultur hervorbrachte. Die gesamte Region ist seit dieser Zeit in einem Aufbruch begriffen, die sich im Motto des Kulturstadtjahres RUHR 2010 übergreifend artikuliert. Die alten Industriestädte wie Essen, Duisburg und andere zeigen exemplarisch auf, wie jener Wandel neue Perspektiven setzt.

Diese Reise führt zu den Stationen der historischen Entwicklung, den Etappen des Strukturwandels mit seinen zeitgenössischen Nutzungen und Perspektiven. Ein hervorragendes Beispiel liefert dafür die ehemalige Zeche Zollverein, die vor ihrer Schließung als modernste Schachtanlage Europas galt. 2001 hat die UNESCO den Ort richtungsweisend zum Weltkulturerbe erklärt.
Wir besuchen die Siedlung Margaretenhöhe, die zu den reformambitionierten Industriesiedlungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte. Zu den aktuellen „Highlights“ der Kulturlandschaft mit internationaler Ausstrahlungskraft gehören das Folkwang-Museum von David Chipperfield in Essen, das Museum Küppersmühle von Herzog & de Meuron sowie das Lehmbruck-Museum in Duisburg. Eine weitere Reisestation ist in Hagen das Karl Ernst Osthaus-Museum, dessen Innenausstattung von Henry van de Velde entworfen wurde.

Interessierte sind herzlich eingeladen, mit uns zu reisen. Das aktuelle Reiseprogramm liegt ab Ende Januar 2010 in unserer Geschäftsstelle vor.

 
 
 
    Letzte Aktualisierung: 05.03.2010