Unter dem Motto "Architektur in Prag" besuchten wir aufgrund
der großen Nachfrage in zwei Reisen die tschechische Hauptstadt.
Wir begaben uns auf die Spuren der einst jungen Prager Architektengeneration
zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die die tschechische Hauptstadt zu
einem viel beachteten Zentrum der Avantgarde machte. In einer Zeit,
in der Pablo Picasso und George Braque in den Ausstellungssalons in
Paris für Furore sorgten, wurden in Prag Wohn- und Geschäftshäuser
nach kubistischen Einflüssen gebaut.
Im Rahmen dieser Reise besichtigten wir u.a.:
- das "Haus zur Schwarzen
Mutter Gottes", das zum Inbegriff des tschechischen Kubismus
aufstieg,
- die "Villa Müller",
mit der Adolf Loos 1930 neue Maßstäbe nüchterner
Eleganz setzte,
- die tschechische Nationalgalerie
mit ihrer Sammlung europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts,
- die Siedlung "Baba",
die an das Erbe der klassischen Moderne in Deutschland anknüpfte
und
- die Bauten Frank Gehrys, Jean
Nouvels und andere, die dazu beitrugen, dass sich in den letzten
Jahren in Prag auch wieder Wege international beachteter Architekten
kreuzten.
Daneben blieb auch viel Zeit, auf eigenen Wegen das architektonische
Weltkulturerbe der Altstadt Prag zu entdecken.
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