ARCHITEKTURZEIT
Bauhaus Weiterbildungsakademie Weimar e.V.
An-Institut der Bauhaus-Universität Weimar
     

„Licht, Luft, Sonne“. Die Vision des neuen Wohnens.

 
 
Kunst- und Architekturreise vom 10. - 12. Januar 2009 zur klassischen Moderne der Stuttgarter Weißenhofsiedlung und des Neuen Frankfurts.

Mit Besuch der Sonderausstellung zu „Henri Matisse – Menschen - Masken - Modelle“ in der Stuttgarter Staatsgalerie.

In den Jahren nach 1925 setzte die Klassische Moderne ihr Startsignal im sozialen Wohnungsbau. Slogans wie „Befreites Wohnen“ oder „Licht, Luft und Sonne“ machten deutlich, daß die junge Architekturgeneration die Frage des sozialen Wohnens neu und tiefgreifend zu beantworten trachteten. Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung von 1927, als Mustersiedlung des Deutschen Werkbundes von fünfzehn Architekten geplant, darunter Mies van de Rohe, Le Corbusier, Walter Gropius oder Mart Stam, gehörte seinerzeit zu den interessantesten Lösungen einer ganzheitlichen Gestaltung von Architektur und Innenraumgestaltung. Das „Neue Frankfurt“, Sammelbegriff für zahlreiche Siedlungen in jenen Jahren, entwickelte sich zu einer einzigartigen Verbindung sozial engagierter Architekten mit der jungen, künstlerischen Avantgarde. Fast visionär erscheinen heute so manche Entwürfe, die den Traum einer Verbindung von Kunst und Alltag zum Programm erhoben. Legendär blieb bis heute die so genannte „Frankfurter Küche“.

Wir besuchten auch die große Sonderausstellung zu Henri Matisse „Menschen - Masken – Modelle“, die sich in einer erstmaligen Gesamtschau in der Stuttgarter Staatsgalerie der Portraitmalerei des französischen Künstlers widmet.

 
 
 
    Letzte Aktualisierung: 21.12.2009