Architekturreisen / Archiv
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Architektur in Prag
Unter dem Motto "Architektur in Prag" besuchten wir aufgrund der großen Nachfrage in zwei Reisen die tschechische Hauptstadt.
Wir begaben uns auf die Spuren der einst jungen Prager Architektengeneration zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die die tschechische Hauptstadt zu einem viel beachteten Zentrum der Avantgarde machte. In einer Zeit, in der Pablo Picasso und George Braque in den Ausstellungssalons in Paris für Furore sorgten, wurden in Prag Wohn- und Geschäftshäuser nach kubistischen Einflüssen gebaut.
Im Rahmen dieser Reise besichtigten wir u.a.:- das "Haus zur Schwarzen Mutter Gottes", das zum Inbegriff des tschechischen Kubismus aufstieg,
- die "Villa Müller", mit der Adolf Loos 1930 neue Maßstäbe nüchterner Eleganz setzte,
- die tschechische Nationalgalerie mit ihrer Sammlung europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts,
- die Siedlung "Baba", die an das Erbe der klassischen Moderne in Deutschland anknüpfte und
- die Bauten Frank Gehrys, Jean Nouvels und andere, die dazu beitrugen, dass sich in den letzten Jahren in Prag auch wieder Wege international beachteter Architekten kreuzten.
Daneben blieb auch viel Zeit, auf eigenen Wegen das architektonische Weltkulturerbe der Altstadt Prag zu entdecken. -
Architekturmetropole Wien
Klassik, Jugendstil, Moderne.
Eine Reise von gestern bis heute durch den Architektur-boulevard der Metropole Wien.
Unsere Frühlingsreise führte uns vom 18. bis 23. April 2007 zu spannungsreichen Schauplätzen architektonischen Schaffens in die Weltstadt Wien.
Unsere diesjährige Frühlingsfahrt führte uns in das Herz der alten K. u. K-Monarchie, in die Donaumetropole Wien.
Hier baute man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an einem der größten städtebaulichen Projekte Europas. Die Ringstraße, als Prachtboulevard geplant, sollte noch einmal dem alten, krisengeschüttelten Habsburger Reich zu neuem Glanz verhelfen. Kritiker wie Adolf Loos sprachen seinerzeit von einem Potemkinschen Dorf.
Aber auch die Antworten der modernen Zeit ließen nicht lange auf sich warten. Die Wiener Secession machte den Jugendstil gesellschaftsfähig. Die intellektuelle Elite Wiens erfand im Kaffeehaus das kreative Kaffeetrinken.
Otto Wagner baute zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Postsparkasse eine architektonische Ikone der Moderne. Mit seinem Entwurf eines Hauses am Michaelerplatz, vor dem Eingang zur Wiener Hofburg gelegen, provozierte Adolf Loos die konventionellen Gemüter des alten Wien.
Unsere Reise führte uns auch auf die Spuren der Wiener Gegenwartsarchitektur, deren Namen wie Adolf Krischanitz, Zaha Hadid, Coop Himmelblau u.a. mit dem neuen, urbanen Wien verbunden sind. -
Bauhaus Weimar, Dessau, Berlin 1919 bis 2009. Das Jubiläum.
Reisen zum Bauhausjahr vom 21. bis 25.04.2009 und vom 30.09. bis 4.10.2009. Mit der Gründung des Staatlichen Bauhauses 1919 in Weimar begann der Startschuss für eines der folgenreichsten kunstpädagogischen Konzepte des 20. Jahrhunderts in Europa. Innerhalb von knapp 13 Jahren setzte jene legendäre Kunstschule in Weimar, Dessau und Berlin neue Maßstäbe für Kunst, Architektur und Design.
Bedeutende Künstler des 20. Jahrhunderts wie Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky oder Laszlo Moholy-Nagy lehrten am Bauhaus. Designer wie Marcel Breuer oder Wilhelm Wagenfeld absolvierten hier ihre Ausbildung. Nicht zuletzt der Stararchitekt der klassischen Moderne, Mies van de Rohe,
wirkte als letzter Direktor des Bauhauses in Dessau und Berlin bis 1933.
Die Kunstschule steht für eines der interessantesten Experimente im Spannungsfeld zwischen Kunst, Architektur und Design mit der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts.
Unsere Reise führte in die Geschichte und zu den Wirkungsstätten der fast mythenbehafteten Kunstschule in Weimar, Dessau nach Berlin. -
Berlins neue museale Mitte - Die Museumsinsel
Die Museumsinsel präsentiert sich als einzigartiges Ensemble der Museumsarchitektur von europäischem Rang. Die Wiedervereinigung Deutschlands eröffnete die historisch einmalige Chance, die geteilten Sammlungen in Ost und West wieder zusammenzuführen. 1999 stellte die UNESCO die Museumsinsel als Weltkulturerbe unter ihren Schutz. Mit dem Masterplan aus dem gleichen Jahr verknüpfen sich große Ambitionen, den Gesamtkomplex moderner zu gestalten. Dazu gehören die Bauten Schinkels des 19. Jahrhunderts wie auch das gefeierte und umstrittene Neue Museum David Chipperfields. Reisestation ist u.a. das Bode-Museum, wo sich die „Gesichter der Renaissance“ mit spektakulären Leihgaben international bekannter Museen zeigen.
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Claude Monet, Bremen und das Künstlerdorf Worpswede
Kunst und Architektur um 1900.
Eine Kulturreise vom 13. - 16. Oktober 2005.
"Worpswede, Worpswede, Worpswede. Die Hamme mit ihren dunklen Segeln, es ist ein Wunderland.", schwärmte Paula Modersohn-Becker 1897.
Ein paar Jahre vorher gründeten ein paar junge Studenten
der Düsseldorfer Kunstakademie die legendäre Worpsweder Künstlergruppe und machten das Teufelsmoor zu einem Inbegriff zeitgenössischer Landschaftskunst.
Zur gleichen Zeit machten die französischen Impressionisten wie Claude Monet mit ihren Ausstellungen in Frankreich Furore.
Unsere Reise führte zur Sonderausstellung Claude Monets in die Bremer Kunsthalle und in das Künstlerdorf Worpswede, wo die Kunst die spröde Moorlandschaft entdeckte.
Wir besuchten Heinrich Vogelers Barkenhoff wie auch die Bremer Böttcherstraße, die mit dem Paula Modersohn-Becker-Haus zum Inbegriff spätexpressionistischer Architektur aufstieg.
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Das MoMA und das Bauhaus
Eine Reise von Weimar über Dessau nach Berlin zu einer Geschichte der Moderne vom 10.-12. September 2004.
Das Museum of Modern Art auf Besuch in Berlin. Die Berliner Nationalgalerie zeigte in einer ihrer spektakulärsten Ausstellungen seit ihrem Bestehen bis zum 19. September 2004 über zweihundert Werke moderner Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Museums of Modern Art (MoMA) in New York. Von Max Beckmann, Marc Chagall über Wassily Kandinsky, Paul Klee, Piet Mondrian, Pablo Picasso und vielen anderen präsentierte sich die klassische Moderne in der neuen Hauptstadt.
Die Reise führte auch zur Geschichte des Bauhauses, der legendären und weltberühmten Kunstschule des 20. Jahrhunderts, deren Künstler sich zahlreich mit ihren Werken auf der Ausstellung präsentierten. Kaum eine andere Kunstschule steht stellvertretend für die Auffassung moderner Kunst und Architektur und setzte Maßstäbe für das Bild moderner Produktgestaltung.
Namen wie Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger, Johannes Itten, Laszlo Moholy-Nagy oder Oskar Schlemmer schufen einen neuen Typ von Kunstschule, der zum Mythos der klassischen Moderne bis 1933 beitrug.
Damit rief die Bauhaus Weiterbildungsakademie Weimar e.V. die Geschichte ihres eigenen Namengebers ins Gedächtnis. Das Bauhaus gründete sich vor 85 Jahren in Weimar. -
Drei-Länder-Eck
Kunst im Spannungsfeld ihrer Museumsarchitektur und Sammlungen.
Mit diesem Thema fuhren wir vom 8. bis 13. September sowie 17. bis 22. September 2007 in das „Drei-Länder-Eck“ an die Grenze zur Schweiz und Frankreich.
Wir besuchten das 2006 eröffnete neue Paul-Klee-Zentrum in Bern, gestaltet von Renzo Piano in einer wellenförmigen Konstruktion.
Natürlich besichtigten wir auch die Sammlung Paul Klees, der zu den einflussreichsten Künstlern der klassischen Moderne gehört.
In Baden-Baden war es Richard Meier, der das Frieder Burda-Museum entwarf.
Kunst und Design des 20. Jahrhunderts standen mit dem Besuch des Vitra Museums und der Fondation Beyeler auf dem Programm. -
Kulturstadt Essen-Ruhr 2010: Von der Industrieregion zur modernen Kulturlandschaft.
Reise in die europäische Kulturhauptstadt 2010 vom 27.04. bis 01.05.2010 und vom 02.06. bis 06.06.2010. Das Ruhrgebiet rüstet kulturell auf. Das Kulturstadtjahr 2010 steht unter dem Titel „Essen-Ruhr 2010“.
Lange Zeit stand die Region stellvertretend für Kohle, Stahl und Industrialisierung. Mit der Krise des Bergbaus, die sich in den sechziger Jahren abzeichnete, begann auch das langsame Sterben jener Wirtschaftsader. Als letzte Zeche in Essen wurde 1986 Zollverein geschlossen. Der „Ruhrpott“ war auf der Suche nach neuen Entwicklungschancen. Eine Richtung, die auch von der Politik vorangetrieben wurde, war die Etablierung der Stadt Essen als Kulturstadt. Sie steht auch stellvertretend für den Wandel, der aus den alten "Kathedralen der Arbeit", wie die Industriegebäude auch genannt wurden, Orte der Kultur hervorbrachte. Die gesamte Region ist seit dieser Zeit in einem Aufbruch begriffen, die sich im Motto des Kulturstadtjahres RUHR 2010 übergreifend artikuliert. Die alten Industriestädte wie Essen, Duisburg und andere zeigen exemplarisch auf, wie jener Wandel neue Perspektiven setzt.
Diese Reise führt zu den Stationen der historischen Entwicklung, den Etappen des Strukturwandels mit seinen zeitgenössischen Nutzungen und Perspektiven. Ein hervorragendes Beispiel liefert dafür die ehemalige Zeche Zollverein, die vor ihrer Schließung als modernste Schachtanlage Europas galt. 2001 hat die UNESCO den Ort richtungsweisend zum Weltkulturerbe erklärt.
Wir besuchen die Siedlung Margaretenhöhe, die zu den reformambitionierten Industriesiedlungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte. Zu den aktuellen „Highlights“ der Kulturlandschaft mit internationaler Ausstrahlungskraft gehören das Folkwang-Museum von David Chipperfield in Essen, das Museum Küppersmühle von Herzog & de Meuron sowie das Lehmbruck-Museum in Duisburg. Eine weitere Reisestation ist in Hagen das Karl Ernst Osthaus-Museum, dessen Innenausstattung von Henry van de Velde entworfen wurde.
Interessierte sind herzlich eingeladen, mit uns zu reisen. Das aktuelle Reiseprogramm liegt ab Ende Januar 2010 in unserer Geschäftsstelle vor. -
Kunst- und Architekturstadt München: Die bayrische Metropole zwischen Tradition und Aufbruch.
Die bayrische Metropole zwischen Tradition und Aufbruch.
Die bayrische Metropole versteht sich seit dem 19. Jahrhundert als Kunststadt. In dieser Zeit hinterließ der Klassizismus unter König Ludwig I. nachhaltig seine Spuren. Mit den Bauten des Hofarchitekten Leo von Klenze, allen voran die Glyptothek sowie die Alte Pinakothek, zog die klassische Antike in das Stadtbild ein.
Mit der neugegründeten Zeitschrift „Jugend“ erhielt die junge Bewegung des Jugendstils um 1900 hier ihren Namen. Neben Darmstadt entwickelte sich München für eine kurze Dauer zu einem Motor der neuen Reformbewegung. Die Münchner Kammerspiele, entworfen von Richard Riemerschmidt, gehören noch heute zu den bemerkenswertesten Zeugnissen der Architektur in jenen Tagen.
In München und Murnau schrieb die Künstlergruppe „Blaue Reiter“ Geschichte. In Schwabing traf sich die künstlerische und literarische Boheme.
Seit wenigen Jahren macht die Stadt auch mit zeitgenössischer Architektur auf sich aufmerksam. Mit dem Entwurf des neuen Fußballstadions setzte das Architekturbüro Herzog & de Meuron einen spektakulären Akzent.
Unsere beiden Reisen führen in das kulturelle Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und wir laden Sie herzlich ein, uns zu begleiten. -
„Licht, Luft, Sonne“. Die Vision des neuen Wohnens.
Kunst- und Architekturreise vom 10. - 12. Januar 2009 zur klassischen Moderne der Stuttgarter Weißenhofsiedlung und des Neuen Frankfurts.
Mit Besuch der Sonderausstellung zu „Henri Matisse – Menschen - Masken - Modelle“ in der Stuttgarter Staatsgalerie.
In den Jahren nach 1925 setzte die Klassische Moderne ihr Startsignal im sozialen Wohnungsbau. Slogans wie „Befreites Wohnen“ oder „Licht, Luft und Sonne“ machten deutlich, daß die junge Architekturgeneration die Frage des sozialen Wohnens neu und tiefgreifend zu beantworten trachteten. Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung von 1927, als Mustersiedlung des Deutschen Werkbundes von fünfzehn Architekten geplant, darunter Mies van de Rohe, Le Corbusier, Walter Gropius oder Mart Stam, gehörte seinerzeit zu den interessantesten Lösungen einer ganzheitlichen Gestaltung von Architektur und Innenraumgestaltung. Das „Neue Frankfurt“, Sammelbegriff für zahlreiche Siedlungen in jenen Jahren, entwickelte sich zu einer einzigartigen Verbindung sozial engagierter Architekten mit der jungen, künstlerischen Avantgarde. Fast visionär erscheinen heute so manche Entwürfe, die den Traum einer Verbindung von Kunst und Alltag zum Programm erhoben. Legendär blieb bis heute die so genannte „Frankfurter Küche“.
Wir besuchten auch die große Sonderausstellung zu Henri Matisse „Menschen - Masken – Modelle“, die sich in einer erstmaligen Gesamtschau in der Stuttgarter Staatsgalerie der Portraitmalerei des französischen Künstlers widmet. -
Paula in Paris
Paula Modersohn-Becker - Eine Künstlerin zwischen Worpswede und Paris.
Mit diesem Thema reisten wir vom 7. bis 10. Februar 2008 auf den Spuren einer der bedeutendsten Künstlerin des frühen Expressionismus.
"Paris - welch ein Gegensatz zum stillen Worpswede!"
Die Bremer Kunsthalle wartete wieder mit einem großen Ereignis auf.
Mit "Paula in Paris" wurden erstmals die Werke der viel zu früh verstorbenen Künstlerin mit den Bildern von Picasso, Gauguin, van Goghs und Cézannes gewürdigt. Zahlreiche Leihgaben zeigten den Einfluss der einst jungen Kunst in Paris um 1900 auf ihr Werk.
Mehrmals besuchte die Künstlerin die französische Hauptstadt und trat damit aus der Enge der traditionellen Worpsweder Landschaftsmalerei hinaus. Mit den Pariser Vorbildern entwickelte sie sich zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen der frühen klassischen Moderne. Unsere Reise machte auch Station in Worpswede, wo wir den Barkenhoff und das Haus um Schluh besichtigten. Ein Rundgang führte auf den Spuren der "Worpsweder". -
Seine Majestät: Der Backstein!
Die Architektur des gebrannten Steines zwischen Geschichte und Moderne.
Aus der Not wurde eine Tugend: In Norddeutschland beherzigte die Hanse das alte Motto für den Bau ihrer Städte. Aus Mangel an Naturstein setzten die Bürger auf die überlieferte Kunst des gebrannten Steines und bauten stolze Sakralbauten, Rat- und Bürgerhäuser.
Unsere Frühlingsfahrt führte in die Geschichte und Gegenwart jenes künstlichen Steines, der die Städte entlang der Ostsee bis heute nachhaltig prägt.
Wir machten Station in Lübeck, der einstigen "Perle der Hanse" und besuchten die historische Salzstadt Lüneburg.
Ein Ausflug führte uns nach Hamburg, wo zum Ende des 19. Jahrhunderts Architekten mit dem Bau der Speicherstadt Geschichte schrieben. Ein paar Schritte weiter entsteht die Stadt der Zukunft: Auf dem Boden der alten Hafenquartiere nimmt die neue HafenCity Gestalt an.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands begann auch in den neuen Bundesländern die Restaurierung der alten Bausubstanz. Mancherorts waren die Bemühungen von besonderem Erfolg gekrönt: Die Altstadt von Wismar wurde mit ihren gewaltigen Backsteinkirchen 2003 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
In Bad Doberan besuchten wir eine der schönsten Klosterkirchen der Backsteingotik. -
Tessin
Künstler, Architekten und Literaten im Tessin.
Eine Autorenreise im September 2006.
Mit unserem Referenten und Buchautor Uwe Ramlow (Tessin. Ein Reisebegleiter. Insel-Verlag Frankfurt a. M.) ging es vom 15. - 21. September 2006 in die Region der Palmen, Seen und Berge. Die Teilnehmer erhielten ein Freiexemplar des 2005 erschienenen Buches.
Das Tessin gehört zu den schönsten und faszinierendsten Landschaften in Europa. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts zog es zahlreiche Künstler und Literaten an die "nördlichste Bucht des Mittelmeeres", wie der Lago Maggiore auch genannt wurde.
Der prominenteste Tessiner war Hermann Hesse, der wie kein ein anderer Schriftsteller die Landschaft in seinen Texten und Bildern beschrieb. Die Namensliste der Besucher ist lang: Rainer Maria Rilke, Berthold Brecht, Thomas Mann, Paul Klee, Hans Arp, Heinrich Vogeler, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und viele andere kamen, viele blieben ihr Leben lang.
Wir folgten ihren Spuren in Ascona, dem kleinen "Weltdorf" am See, wo sich einst die künstlerische und literarische Boheme traf und treffen auf die Tessiner Architekten um Mario Botta und Luigi Snozzi, die seit Jahrzehnten Maßstäbe in der neuen Tessiner Baukultur setzen.
Ein Ausflug führte an den Luganer See zum Hermann Hesse - Museum in Montagnola. Wir besichtigten den Monte Verità, wo Lebensreformer zu Beginn des 20. Jahrhunderts die vegeta-rische Ernährung entdeckten und den "neuen Menschen" verkündeten.
Programm- Locarno - Das Tor in den Süden. Von italienischer Bau- und Lebensart. Führung durch die Altstadt.
- Ascona - Künstler, Literaten und Freigeister machten das alten Fischerdorf während des Ersten Weltkriegs weltberühmt. Der Worpsweder Architekt Carl Weidemeyer führt die Architektur der Moderne ein. Mit Besuch der Sammlung moderner Kunst im Museo communale d`arte.
- Tessiner Architektur der Gegenwart. Von Mario Botta, Luigi Snozzi und anderen. Mit Ausflug in das Maggia-Tal und Besuch der Kirche von Mario Botta in Mogno.
- Von Freigeistern, Ausdruckstänzern und modernen Architekten. Besuch des legendären Monte Verita.
- Ausflug nach Montagnola. Besuch des Hermann-Hesse-Museums am Luganer See.
- An den Ufern des Lago Maggiore. Auf den Spuren von Heinrich Vogeler, Erich Maria Remarque, Harry Graf Kessler, James Joyce und anderen. Schiffsfahrt auf dem See mit Besuch des botanischen Gartens auf den Brissago-Inseln.
- Die "Bauhäusler" am Lago Maggiore. Von Oskar Schlemmer, Marcel Breuer, Paul Klee und anderen.
- Ursprüngliches Tessin. Von Steinhäusern, Polenta, Kaminfegern und einer verschwundenen Zeit. Eine literarische Spurensuche im Onsernone-Tal.
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