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1 - Ziele und Zielgruppen
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1.1 Hintergründe, Motive
Die Erhaltung sowie erfolgreiche Sanierung und Rekonstruktion von
Bauwerken ist das vordergründige Anliegen dieses weiterbildenden,
berufsbegleitenden Studiums.
Der Lehransatz verbindet das zeitgemäße Bauen von der Gründung
über angepasste Konstruktionen bis hin zu neuen Materialtechniken
und deren Anwendungen mit dem Wissen über Art und Einsatzmöglichkeiten
von traditionellen Baustoffen und Handwerkstechniken.
An einem Praxisobjekt werden ausgewählte Schäden an Bauwerken
lokalisiert, deren Ursprung bestimmt und einer baustofftechnischen
und/oder planungstechnischen Ursache zugeordnet, bewertet und zweckmäßige
Sanierungsempfehlungen erstellt.
1.2 Studienziel
Das weiterbildende Studium soll die Teilnehmer befähigen, die
Einheit Bauwerk - Konstruktion - Baustoff zu erkennen und den Umgang
mit vorhandener Bausubstanz schulen.
Die Teilnehmer erhalten Einblick in die Abwägung der ästhetischen,
baustofftechnisch/konstruktiven und ökonomischen Erfordernisse
bei der „Sanierung und Rekonstruktion von Bestandsbauwerken“.
1.3 Zielgruppe
Architekten und Bauingenieure, die sich mit der Bauwerkserhaltung
im Rahmen der Planung und Ausführung befassen, sind ebenso angesprochen
wie Planer und Ausführende neuer Gebäude, Bauwerke und baulicher
Anlagen. |
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2 - Studieninhalte
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- Geometrische und technische Bestandsaufnahme
und -untersuchung (u. a. lasergesteuertes Aufmaß und 3D-
Scan, zerstörungsarme und -freie Prüfverfahren)
- AVA, Recht und Haftung in der Sanierung und Denkmalpflege
- Bauphysikalische Nachweise im Bestand
- Feuchtigkeits- und Salzanalyse (u.a. Belastung
von historischem Mauerwerk, Trockenlegungs- und Abdichtungsverfahren,
Fassadeninstandsetzung)
- Putze und Estriche im Bestand (Mängel und
Schäden an Putz- und Estrichsystemen, Sanier- und Restauriermörtel)
- Baumetalle, Glas und Kunststoffe (u.a. historische
Baumetalle und Gläser, Kunststoffe im Bautenschutz)
- Holzschäden und -sanierung (Holz und Holzschutz
bei der Sanierung historischer Gebäude, Bestimmungsübung
Holzarten und Holzschädlinge, konstruktive Instand-setzung
und Holzverbundkonstruktionen im Bestand)
- Ziegel und Naturstein im Bestand (Schädigung
und denkmalgerechte Sanierung von Naturstein-, Ziegelmauerwerk
und Baukeramik, Natursteine „lesen lernen“, Konstruktive
Instandsetzung und Ertüchtigung von ein- und mehrschaligem
Mauerwerk)
- Gründungsschäden (u.a. alte Stützmauern,
Instandsetzungsmöglichkeiten durch Nachgründung)
- Überwachungsmessungen und Monitoring
- Analyse und mikroskopischer Nachweis von Baustoffschäden
(Praktikum)
- Ursachen von Schäden an Fassaden und Mauerwerk,
Feuchte- und Salzbelastung, Trockenlegungsverfahren, Fassadenschutz,
Sanierung
In die Ausbildung ist für die Teilnehmer ein Sachverständigentag
(„Bauschäden aktuell- Praxisbeispiele aus der Sachverständigentätigkeit
2010“) integriert, bei dem sachverständige Gutachter
über konkrete Objekte aus der Praxis berichten. Im Rahmen dieser
Veranstaltung kommen die Teilnehmer mit den Referenten unterschiedlicher
Fachgebiete und mit Fachkollegen ins Gespräch.
Als Dozenten sind erfahrene Lehrkräfte der Bauhaus-Universität
Weimar und Fachleute aus der Praxis tätig.
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3 - Ablauf und
Studienunterlagen
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Das Studium dauert zwei Semester und wird gemeinsam von der Bauhaus-Universität
Weimar und der Bauhaus Weiterbildungsakademie Weimar e.V. durchgeführt. |
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1. Semester:
2. Semester:
Leistungsumfang: |
Oktober 2010 - März 2011
April 2011 - September 2011
Jedes Semester beinhaltet sieben Präsenzphasen, die Seminare
finden freitags von 15.00 - 20.00 Uhr und samstags von 8.30 - 15.45
Uhr statt.
Zu den einzelnen Themengebieten erhalten die Studenten Skriptmaterial. |
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Wissenschaftlicher Projektleiter des weiterbildenden Studiums ist
Prof. Dr.-Ing. H.-M. Ludwig, Professur Werkstoffe
des Bauenwesens, Direktor des F.A. Finger-Institutes für Baustoffkunde.
Studienleiter ist Herr Dr.-Ing. T. Baron. |
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4 - Zugangsvoraussetzungen
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Als Voraussetzung für die Teilnahme an dem weiterbildenden Studium
gilt ein abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium und mehrjährige
Berufserfahrung.
Über die Zulassung von Bewerbern mit anderen Studienabschlüssen
oder höheren Fachausbildungen entscheidet die Prüfungskommission. |
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5 - Leistungsnachweise und Prüfungen
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Nach erfolgreicher Präsentation und Verteidigung der Abschlussarbeit
vor einer Prüfungskommission wird das
Zertifikat – Weiterbildendes Studium „Fachplaner
für Sanierung und Rekonstruktion“
der Bauhaus-Universität Weimar und der Bauhaus Weiterbildungsakademie
e.V. Weimar vergeben.
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6 - Studiengebühren
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1. Semester:
2. Semester: |
1.890,00 €
1.890,00 €
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7 - Anmeldung
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Die Anmeldung
erfolgt in der Geschäftsstelle der Bauhaus Weiterbildungsakademie
Weimar e.V. |
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Geschäftsstelle: |
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Dipl. Päd. Ramona Wangemann
Coudraystraße 13A
D-99423 Weimar
Tel/Fax: 03643-58 42 25
info@wba-weimar.de
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Postanschrift: |
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Bauhaus Weiterbildungs-
akademie Weimar e.V.
Coudraystraße 13A
D-99423 Weimar |
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