Worpswede: Die Entdeckung einer Landschaft für die Kunst.
MEHRTAGESREISE
Worpswede zum Ende des 19. Jahrhunderts: Ein paar junge Studenten der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie, darunter Fritz Mackensen und Otto Modersohn, feierten zwischen Feuchtwiesen, Moor und Bauernhöfen eine Landschaft und ihren Ort: Worpswede. Sie wandten sich von den Großstädten und alten Kunstakademien ab, um sich von der Natur neu inspirieren zu lassen. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich der Ort zu einem der bekanntesten "Künstlerdörfer" in Deutschland.
Paula Modersohn-Becker sprengte mit ihren frühexpressionistischen Bildern die Konventionen ihrer Lehrer. Heinrich Vogeler etablierte seinen Barkenhoff zu einem ästhetischen Ereignis, zu dem sich auch Rainer Maria Rilke gesellte. Der Künstler Bernhard Hoetger setzte mit seinen expressionistischen Bauten neue Akzente in den 1920er Jahren.
Unsere Kunstreise führt in die Geschichte des Künstlerdorfes. Ein Ausflug bringt uns nach Bremen und zu den Sammlungen Paula Modersohn-Beckers.