Land zwischen zwei Meeren. Kulturreise nach Schleswig-Holstein. Mit Besuch des Emil-Nolde-Museums in Seebüll.

MEHRTAGESREISE

Unsere Frühlingsreise führte uns in die Kulturregion zwischen Nord- und Ostsee. Schleswig-Holsteins Lage zwischen zwei Meeren, Deichen, Marsch und sanften Hügeln prägte den kulturellen Lebensraum der Menschen in der Region.
Auch die Wikinger haben ihre Spuren hinterlassen. Haithabu vermittelt uns als archeologischer Ort und mit seinem Museum Einblicke in eine verschwundene europäische Handelsmetropole.

Auf der gegenüberliegenden Uferseite präsentiert sich der Dom mit seiner Backsteinarchitektur mit den Materialien der neuen Zeit des Hochmittelalters. Er ist heute das Wahrzeichen der Stadt.

Im Landesmuseum Schloss Gottorf lernten wir die erstklassige Kollektion der regionalen Kulturgeschichte kennen. Die Sammlung Horn präsentiert mit Werken von Kirchner, Jawlensky, Nolde u.a. ein bemerkenswertes Konvolut der Kunst der klassischen Moderne.

Wie ein Fjord schlängelt sich die Schlei in die schöne Landschaft der Ostseeküste hinein. Ein Ausflug brachte uns in das ehemalige Fischerdorf Siseby, das mit seinen Reetdachhäusern komplett unter Denkmalschutz steht. Wir besuchten Arnis, kleinste Stadt Deutschlands mit nur einer einzigen Straße.

Nah der Nordsee, in Seebüll, ließ sich der expressionistische Maler Emil Nolde in seinem Wohn- und Atelierhaus inspirieren. Das Museum mit seinem Neubau erfreut sich unter den Kunstfreunden der Moderne größter Wertschätzung.

Auf der Rückreise machten wir Station im Alten Land, wo der Frühling die Obstwiesen alljährlich in ein Blütenmeer verwandelt hatte.

Dipl. Päd. Ramona Ramlow

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